Bühne

HOLZ-MASCHINEN-RAUM PERFORMANCE Rosenheim

Im Rahmen des EU-Projekts DECORATOR zu zirkulärer Transformation in Architektur und Bau der Donauregion arbeite ich seit Oktober letzten Jahres an einer Performance, die sich mit dem Studentischen Sägewerk an der Hochschule Rosenheim auseinandersetzt. Diese wird am Do 5. Februar 2026, 19:00 Uhr ebendort gezeigt.

Im Rahmen eines Workshops am 27. November 2025 zeigte ich schon mal eine erste kleine Improvisation mit Holz, Texten und Loopstation:

Vor Kurzem beantwortete ich einige Fragen zu dem Projekt, die nun auf der Seite des bayerischen Projektträgers veröffentlicht wurden:

https://www.bayern-innovativ.de/emagazin/kreativwirtschaft/detail/portrait-johann-reisser/

Portrait: Johann Reißer

20.01.2026

#bayernkreativPORTRAIT: Wie lassen sich Materialien, Raum und Geschichte in einer künstlerischen Performance verbinden? Für Johann Reißer ist Kunst der Schlüssel, um über nachhaltiges Bauen, zirkuläre Nutzung von Ressourcen und neue Perspektiven auf Architektur nachzudenken. Von der Berliner Theaterbühne bis zu alten Waffenfabriken in Schwaben, von lyrisch-grafischen Projekten bis zu performativen Auseinandersetzungen mit Sägewerken: In der DECORATOR-Residenz erforscht Johann, wie Text, Klang und Raum zu einer vielschichtigen, sinnlich erfahrbaren Geschichte verschmelzen und wie Kunst dabei neue Wege für die Zukunft des Bauens aufzeigen kann.

Kannst du uns etwas über deinen künstlerischen Werdegang erzählen und wie du zu deiner heutigen Praxis gefunden hast?

Ich habe mich schon immer für ganz verschiedene Denk- und Ausdrucksformen und deren Verbindung interessiert. Während meines Studiums der Literaturwissenschaft und Philosophie habe ich mich mit Ansätzen der Avantgarden wie auch mit älteren Ästhetiken auseinandergesetzt und zugleich erste eigene Gehversuche auf dem Feld der Literatur und des Theaters unternommen. In den künstlerischen Projekten, die folgten, fanden Text, Bild, Klang und Raum in unterschiedlichen Mustern zusammen – auf der Bühne, in Büchern oder bei Ausstellungen. 

Welche Stationen oder Erfahrungen waren für deine künstlerische Entwicklung besonders prägend?

Bei mir haben sich neue Ansätze oft aus der Kooperation mit anderen Künstlerinnen und Künstlern ergeben. Man lernt da viel voneinander, aber auch beim Versuch, gemeinsam zu einem stimmigen Ergebnis zu kommen. Manchmal geben aber auch ungeplante Begegnungen neue Impulse. Als ich Stadtschreiber in Rottweil war, wollte ich an einem Roman über das ländliche Bayern und Landwirtschaft schreiben, stieß dort aber auf eine alte Waffenfabrik, deren Geschichte mich so faszinierte, dass ich meine anderen Pläne aufgab und an einem Roman über die Entwicklung der Rüstungsindustrie zu arbeiten begann, der nun im März erscheinen wird.

Gibt es Einflüsse, die deine Arbeit entscheidend geprägt haben?

Für die Arbeit auf der Bühne war die Berliner Theater- und Performanceszene prägend für mich, insbesondere René Pollesch mit seinen unglaublich klugen, politisch reflektierten und zugleich leichtfüßig-gewitzten Theater. Hinsichtlich des Umgangs mit heterogenen Materialien, deren Geschichte und ihre (multi)mediale Verarbeitung habe ich viel von den Autorinnen und Autoren gelernt, über die ich meine Doktorarbeit geschrieben habe: Rolf Dieter Brinkmann, Thomas Kling und Barbara Köhler.

Was hat dich dazu bewogen, dich für das Residenzprogramm zu bewerben, und welche Ziele hast du dir für deinen Aufenthalt gesetzt?

2019 bis 2024 arbeitete ich mit Ursula Seeger an dem lyrisch-grafischen Projekt „geHÄUSe – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“, das sich mit der baulichen Entwicklung Berlins beschäftigt sowie mit Beziehungen zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Architekturen. Fragen der Nachhaltigkeit und der Zukunftsfähigkeit spielten hier eine wichtige Rolle. Ich finde es toll, beim DECORATOR-Projekt die Möglichkeit zu haben, viele der Fragen, die mich da beschäftigten, an einem anderen Ort weiterzuverfolgen und mich dabei performativ mit einem Raum auseinanderzusetzen.

Wie integrierst du in deiner Residenz kreative Ansätze, um zirkuläres Bauen und die Wiederverwendung von Materialien erlebbar zu machen? Kannst du ein konkretes Beispiel aus deiner Arbeit nennen?

In meiner Performance werde ich das Sägewerk mit seiner Baustruktur, seinen Materialien sowie den Menschen und Maschinen, die darin agierten und agieren, durchleuchten.  Unter anderem werde ich mit einer Loop Station arbeiten und so Holz- und Werkzeugklänge mit Texten verweben. So soll eine materielle und zeitliche Polyfonie entstehen, das Potentiale auslotet. In „geHÄUSe“ beleuchte ich auf ähnliche Weise etwa das Berghain, ein ausgedientes Kraftwerkgebäude, das sich in einen Club und Kulturort mit internationaler Strahlkraft verwandelte.

Welche Herausforderungen und Chancen siehst du in der Zusammenarbeit mit Industriepartnern (z. B. Sägewerken) und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Rahmen von DECORATOR?

Ich finde es immer gut, wenn sich Menschen aus unterschiedlichen Feldern offen begegnen und intensiv austauschen. Das holt einen aus der eigenen Blase heraus und regt neue Ideen an. Der Austausch mit Architektinnen und Architekten und Holztechnikerinnen und Holztechnikern ist für mich sehr interessant. Ich finde es toll, an der Hochschule Rosenheim Expertinnen und Experten in Feldern zu treffen, mit denen ich normalerweise kaum Austausch habe, und deren Wissen nun in dieses Projekt einfließen kann.

Wie bewertest du die Rolle von Kunst und Design bei der Sensibilisierung für nachhaltiges Bauen sowohl für ein Fachpublikum als auch für die breite Öffentlichkeit?

Kunst und Design können hier viel leisten. Denn gute Geschichten und eindrückliche Bilder beeinflussen viele Menschen stärker als rationale Argumente. Darum ist es wichtig, dass sich Künstlerinnen und Künstler ernsthaft mit diesen Themen auseinandersetzen und Gegenentwürfe zu profitgesteuerten Positionen entwickeln. Um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen, müssen wir von simplen Fortschrittserzählungen und engen Normalitätsvorstellungen wegkommen. Kunst kann hier neue Perspektiven erzeugen, Szenarien ausloten und Möglichkeitsfelder eröffnen, um uns und unsere Formen des Leben und Bauens neu zu denken und zu empfinden.

Die Performance wird am Donnerstag, 5. Februar 2026, im Studentischen Sägewerk der Hochschule Rosenheim ab 19:00 Uhr gezeigt. Ich werde hierbei von drei Holztechnikstudierenden aus der Holzerband musikalisch unterstützt. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

WÜSTE-REGEN-FLUTEN – eine klimatische Performance

Schwammstädte und Wolkenformationen, Sturzbäche und Tropfenklänge, wissenschaftliche Prognosen und magische Rituale: In dieser Performance begegnen sich Poesie und Katastrophe, Be- und Unberechenbares, Übersichten und mikroskopierte Details. Was kommt auf uns zu? Das Ende der alten Normalitäten? Ein neues Denken?

Aufführungen in Berlin in der Brommystraße in Berlin-Kreuzberg am 2. und 3. Oktober 2021, gefördert von DRAUSSENSTADT Call for Action, unterstützt vom Räuberherz-Kollektiv.

Aufführungen in Lübeck vor der Musikhochschule Lübeck (An der Untertrave 29) am 16., 17. und 18. September 2021, gefördert von KulturFunke*

Text, Sounds, Bühne und Performance von und mit Johann Reißer, Xaver Römer und Camilla Fehér.

DER ERNSTFALL – Eine kleine Bunkerrevue – in Rottweil

Am 21. und 22. September 2018 führte ich gemeinsam mit Christoph Marko mein Stück „DER ERNSTFALL“ in Rottweil auf. Dazu stellte mir die NRWZ (Neuen Rottweiler Zeitung) ein paar Fragen:

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Am 11. März 2018 wurde meine Lyrikperformance CATASTROPHE/FORMS – First World War in 9 Poetical Pictures im Rahmen des StAnza International Poetry Festival  in St. Andrews, Schottland, aufgeführt.

DER ERNSTFALL – Eine kleine Bunkerrevue

Presseartikel zur Aufführung des (für diesen Anlass überarbeiteten) Performancestücks am 10. und 11. Februar 2018 in der Spinnerei Esslingen

Serinetten-Sequenzen

Performance zur Verwandlung einer Landschaft und zur Programmierung von Verhaltens- und Bewegungsmustern 

gemeinsam mit David Malys und Gabriel Saldivia Diaz am 5. April 2017 im KOMMA Esslingen.

 

MASCHINENWÄSCHE locus vogelsang

Am 22. Mai 2017 präsentierte ich die 15-teilige Lyriksequenz „MASCHINENWÄSCHE locus vogelsang“ im Rahmen einer multimedialen Performance mit begleitender Ausstellung im Bahnwärterhaus Esslingen

DER ERNSTFALL – Eine kleine Bunkerrevue

Performance von und mit Johann Reißer und Christoph Marko, Premiere am 8. Juli 2016 im Fernmeldebunker Pfaffenhofen.

Dazu die Besprechung im „Pfaffenhofener Kurier“:

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Aufführungen des Lyrikperformanceprogramms „POETIC BATTLEFIELDS – The First World War and Poetry“ gemeinsam mit Xaver Römer, Julia Trompeter, Carolin Bohn und Iwona Mickiewic

an der Queen Mary University London (3.11.2015)

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im Cripps Auditorium in Cambridge (4.11.2015)

und im Jacqueline du Pré Building in Oxford (5.11.2015)

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Excellence in Ebensee – Performance und Ausstellung beim Festival der Regionen in Ebesee vom 18. bis 28. Juni 2015 in Zusammenarbeit mit Fabian Faltin, Hanna Piksarv und Zuzana Gallikova

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Weitere Aufführungen des Lyrikperformanceprogramms „Katastrophen/Formen – Thomas Kling und die lyrischen Schlachten des Ersten Weltkriegs“ gemeinsam mit Xaver Römer, Julia Trompeter, Carolin Bohn und Iwona Mickiewicz im Zimmertheater Rottweil (16.11.2014), im Heine Haus Düsseldorf (14.4.2015), im Literaturhaus Köln (15.4.2015) und beim Literaturbüro Münster (17.4.2015)

9. Juni 2014: Aufführung der von mir inszenierten und dramaturgischen eingerichteten Gedichtperformance “Katastrophen/Formen – Der Erste Weltkrieg in 9 lyrischen Bildern” mit 4 SprecherInnen an der Akademie der Künste Berlin im Rahmen des poesiefestivals berlin 2014

Die Performance verwendete Lyrik aus sechszehn der am Ersten Weltkrieg beteiligten Länder aus den Jahren 1911-1919. Die von Iwona Mickiewicz, Carolin Bohn, Xaver Römer und Julia Trompeter performten Gedichte zeichnen Verlaufslinien des Krieges und den Wandel der (Sprach)Wahrnehmung eindrücklich nach.

(Fotos: © gezett http://gezett.de/)

Ausschnitte aus der Lyrikperformance „KATASTROPHEN/FORMEN – Der Erste Weltkrieg in 9 lyrischen Bildern“ finden sich unter http://www.sprechduette.de/kling.php

Pressereaktionen:

Die Badische Zeitung schrieb: „Den verengten deutschen Blick [auf den Ersten Weltkrieg] weitete eine bemerkenswerte vielstimmige Bild-Wort-Performance, die Kriegspoeten aus [zahlreichen] europäischen Ländern zusammenführte.“

Der Tagesspiegel paraphrasierte den Verlauf der Gedichtperformance folgendermaßen: „Wie Rilke „glühte“ man zu Beginn des Krieges auch in den benachbarten Staaten „in eins zusammen“, feierte mit Apollinaire den Krieg als ästhetisches „Wunder“, bis man in den flandrischen Schützengräben allmählich zur Erkenntnis gelangte, dass „Gott eingeschlafen“ sein muss, so der ukrainische Dichter Alfred Margul-Sperber und der Mensch dem Menschen „ein Menschenfresser“ bleibt, wie Hoyhannes Tumanyan in seiner armenischen „Seelenmesse“ intonierte.“

Zu der Aufführung am Zimmertheater Rottweil schrieb die Rottweiler Neuen Zeitung: „Tiefen Eindruck bei den zahlreichen Besuchern hinterließ die Gedichtperformance zum Ersten Weltkrieg“

Und im Schwarzwälder Bote las man: „Gedichte beispielsweise von Anna Achmatowa, Georg Heym, Alfred Margul-Sperber oder Georg Trakl erzeugten Gänsehaut, und die von allen vier Sprechern vorgetragene dadaistische »Totenklage« von Hugo Ball markierte einen der Höhepunkte der Veranstaltung.“

Bühnenarbeiten mit PlastikWorks

2009 gründete ich gemeinsam mit Kamila Handzik die Theater- und Performancegruppe PlastikWorks und leite sie seither zusammen mit ihr. Ausführliche Informationen zu PlastikWorks unter http://plastikworks.wordpress.com/

Produktionen von PlastikWorks:

DIE SCHÖNE ALICE-MASCHINE

„Die schöne Alice“ war 2004-2011 in Deutschland omnipräsent. Die Werbefigur des Internetanbieters HanseNet wurde als Lolita inszeniert, welche die Kunden ins Wunderland des Internets führt. Die Komplexität heutiger Kommunikations- und Wirtschaftsprozesse verschwand dabei hinter lustvollen Versprechungen. Dieses Stück durchleuchtet anhand der Werbefigur Alice die Funktionalisierung von (Frauen)Körpern im digitalen Zeitalter, indem es vorherrschende Erzählungen, Puppen und Schaltkreise zerlegt, (de)maskiert und miteinander kurzschließt. Dabei verwandelt sich die schönen Alice in eine Maschinerie, die mehr und mehr Absurditäten und Monstrositäten produziert.

Von und mit Johann Reißer und Kamila Handzik.

Premiere: So 24.2.2013 19 Uhr Sophiensäle Berlin

 

ReFrame it. ReGame it. Auf dem Retroweg nach Neuberlin

Keine Atempause, Geschichte wird gemacht – und zwar nämlich mit den Seligkeiten vergang’ner Zeiten in Berlin, Berlin, der ewig jungen Stadt.
Dieses Performance-Stück reflektiert mit Szenen, Bildern und Musikstücken 200 Jahre Berliner Geschichte zwischen Nostalgie, Veränderung und Retromanie im Spiegel der sich wandelnden Guten Stuben. Der bürgerliche Salon des 19. Jahrhunderts begegnet dabei den Anfangszeiten des Punk, die 1930er Jahre aktuellen Gentrifizierungsprozessen.

Konzept / Text / Performance / Musik: Johann Reißer, Kamila Handzik, Fabian Faltin.Musikalische Unterstützung: Micha Pfeiffer (Perkussion), Anna Haase (Drehorgel).

Premiere als 2×6-Stunden-Performance bei Kulturfestival 48-Stunden-Neuköllnam 16. und 17. Juni 2012 im Kosmetik Salon Petra Krebs. Weitere Aufführungen: Do 21.2.2013 20 Uhr MetaMateBar Berlin, Fr. 22.2.2013 HAU1 19 Uhr HAU1 Berlin

 

EXPEDITION 44787 – Kunst und Herrschaft

Willkommen Palmen, willkommen weißer Strand, willkommen Blumenketten. Willkommen fernes Glück, willkommen reizvoll Anderes. Willkommen Entspannung, willkommen Genuss, willkommen Schönheit, willkommen Exotik. Willkommen koloniale Bildergeschichte, willkommen Deutsch-Neuguinea, Bora Bora ist hier. Hier brummt die Inselmaschine, hier säuselt die Tropenmusik, hier rattern die Fremdebilder. Hier boomt der Besucherstrom, hier lockt das Ferienfeeling, hier blaut Utopia. Hier kommen wir als Fremde um nicht mehr zu gehen, darum: Willkommen Bermuda3eck, willkommen postindustrielle Metropole, willkommen Motor des Wandels, willkommen paradiesische Shoppingmeile, willkommen Erlebnisstätte, willkommen Eingeborene, begrüßt eure Kolonialherren, sprecht uns nach: willkommen Nicht-Hier.

Text / Inszenierung / Performance / Musik: Johann Reißer, Kamila Handzik, Benedikt Wahner, Benedikt Stegmayer, Julia Trompeter, Xaver Römer

Aufführung: Fr 3.6.2011 21 Uhr megafon-Theaterfestival Bochum
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CLUB PALENQUITA ISLAND – Willkommen im Nicht-Hier

„Club Palenquita Island“ ist benannt nach einer Pazifikinsel, die im Internet zum Kauf angeboten wird. Dies ist der Ausgangspunkt für 15 KünstlerInnen, das Phantasma der Insel als Glücksversprechens und Chiffre der Ferne, des Anderen und der Abschottung auszuloten. Die Kreuzberger Galerie Open wird hierzu zum insularen Nicht-Hier, zur großflächig begehbare Installation und performative Anordnung verwandelt. Mediale Konstruktionen von Inseln werden auf im Raum verteilten „Inseln“ in Performances, Textvorträgen, Installationen, Film- und Musikdarbietungen verhandelt.

Beteiligte Künster: Johann Reißer: Konzeption, Performance, Musik; Fabian Faltin: Konzeption, Performance, Musik; Kamila Handzik: Video, Performance, Musik; Julia Trompeter: Performance; Xaver Römer: Performance; Martin Lechner: Video; Milo Momm: Video; Jinn Pogy: Performance, Video, Installation; Benedikt Wahner: Performance; Dima Katsiuba: Musik; Benedikt Stegmayr: Performance;

Aufgeführt am 29. und 30. Januar 2011 im Rahmen der Transmediale Berlin in der Galerie Open Kreuzberg

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MAYBE ONE DAY WE’LL BE UNITED – Der seltsame Fall des Doktor Westerwave und Mr Hasselhoff

Vom Mauerfall bis zum gelben Planeten: HAPPY PEOPLE bekommen immer ihr HAPPY MEAL. Weil: Leistung muss sich wieder lohnen! Doch wer ist hier Dr. Real und wer Mr. Hype? Zwischen multimedialer Performance und Musiktheater treibt PlastikWorks ein Doppel-Spiel mit den Masken und Metamorphosen der neuen Freiheit im Zeichen von Wirtschaftslogik und Entertainment. Also hereinspaziert ins Kuriositätenkabinett der WesterHoffs: Begegnen Sie Wissenschaftlern und Astrologen, Harz-IV-Empfängern und Mystery-Shoppern, K.I.T.T. und Wirtschaftsrettern von Malibu Beach! Denn der gelbe Planet kommt näher! Vertrauen Sie uns! Der Spaß beginnt erst…

IDEE/KONZEPT/BUCH/REGIE: Johann Reißer, Kamila Handzik SCHAUSPIELER: Johann Reißer, Kamila Handzik CHOR DER FREIHEITSFUßNOTEN: Fabian Faltin, Bruno Quélennec LIVE-BAND: Fabian Faltin, Marc Mühlenbach, Henrik Agren

Aufführungen: Fr 5.3.2010, Di 4. und Mi 5.5.2010 HAU3 Berlin, Sa 7.5.2010 Stadttheater Hildesheim, Fr 18.6.2010 megafon Theaterfestival Bochum

Für MAYBE ONE DAY WE’LL BE UNITED erhielt PlastikWorks 2010 den Jurypreis beim 100Grad Theaterfestival Berlin.


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