Johann Reißer

Zeitreise in Gewehrmontagehallen

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Meine Lesung am 16. Oktober in Oberndorf am Neckar fand an einem besonderen Ort statt: im Schwedenbau, einem ehem. Fabrikgebäude der Mauserwerke.

Dort, wo früher Handfeuerwaffen montiert wurden, versuchte ich vor einer hundertköpfigen Zuhörerschaft zu zeigen, zu welch fatalen Folgen eine ungebremste Aufrüstung und Militarisierung führen kann.
Aktuell erlebt Heckler & Koch in Oberndorf einen gewaltigen Auftragszuwachs, der Waffenhersteller stockt seine Produktion auf und erweitert die Angebotspalette.

Vielen Dank an die Stadtbibliothek und das Waffenmuseum Oberndorf für die Einladung und die Organisation der Lesung und an Bodo Schnekenburger für den Vorbericht und die Lesungsbesprechung! Und Danke an Karin Friedrich für die Fotos von der Lesung.

PULVER on Tour – Villen, Wandlungen, Begegnungen

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In den letzten Wochen stellte ich meinen Roman PULVER an ganz verschiedenen Orten vor, es kam zu vielen interessanten Gesprächen und Begegnungen.

Etwas ganz Besonderes war für mich die Wandellung in der Villa Merkel in Esslingen am letzten Sonntag. Denn im Bahnwärterhaus nebenan war ich 2016/17 Literaturstipendiat, auf dem Gelände „Am Pulverwasen“ befand sich eine Pulvermühle und später eine Garnfabrik, in der eine Szene meines Romans spielt. Zudem wurde die Villa Merkel von Otto Tafel erbaut, der auch die Pulverfabrikantenvilla in Rottweil entwarf/umbaute. Toll auch, dass die Lesung innerhalb der beeindruckenden Ausstellung von Julia Steiner stattfinden konnte. Dank an die Villa Merkel und insbesondere an Johanna Knoop für die Organisation und an Felix Reinhuber für die Fotos!

Tags zuvor las ich im Kulturbahnhof Donaueschingen. Ein schöner und sehr sympathischer Kulturort, der nun seit fünf Jahren besteht und nicht nur Konzerte und Filme präsentiert, sondern auch Literatur – mit Blick direkt raus auf die Gleise. So sah’s dort beim Aufbau für die Lesung aus.

In Horb fand am Vortag die „Lange Nacht der Demokratie“ statt – eine schöne und in diesen Zeiten wichtige Initiative. Ich las im Antiquariat Hackenberg, einem netten, intimen Ort, dazu sang Martin vom Ende Lieder der Demokratie und des Widerstands, von 1848 bis heute.

Wiederum einen Tag früher versuchte ich mich mal im Digieren meines Romans – in der tollen Nürnberger Buchhandlung Jakob. Viele kluge Fragen stellte mir dort Nox Gotteswinter. Vielen Dank für die Fotos an Josua Besmens.

Ende September fand in der Turmstraße in Berlin die von der VHS Mitte organisierte Reihe „Friedensgespräche“ statt. Ich las dort gemeinsam mit der Lyrikerin Widad Nabi, es moderierte Gouri Sharma.

Eine in verschiedener Hinsicht interessante Veranstaltung war die Lesung auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik Geesthacht bei Hamburg – dort spielt das dritte Kapitel meines Romans. Diese während des Kaiserreichs schon riesige Fabrik wuchs im Zweiten Weltkrieg noch weiter, im Zweiten Weltkrieg arbeiteten fast vierzigtausend Menschen in Geesthacht in der Munitionsproduktion. Die Lesung fand im ehem. Verwalterhaus der Pulverfabrik statt, davor gab es Führungen durch die ehem. Produktionsareale, auf denen noch Überreste der Pulverbetriebe zu finden sind.

Den Anfang der Herbsttour mit PULVER bildete eine Lesung beim Kölner Bücherfest. Ich danke Michael Schikowski für die schöne Moderation.

In den nächsten Wochen geht es weiter mit Lesungen in Oberndorf am Neckar, Singen, Regensburg, Landshut, Berlin-Spandau, Pfaffenhofen, Tübingen und Überlingen.

Buchpremieren PULVER in Frankfurt, Rottweil, Berlin

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Nun fanden schon die ersten Buchpremieren mit PULVER statt.

Nach der Buchpremiere am offiziellen Veröffentlichungstag in Frankfurt am Main im „Buch und Wein“, bei der meine Lektorin Nadya Hartmann moderierte, folgte die Buchrpremiere am 6. März in Rottweil. Diese Buchvorstellung war etwas sehr Besonderes für mich, da sie im Badhaus auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik stattfand – also dort, wo einige Teile meines Romans spielen und auch meine Arbeit an diesem ihren Anfang nahm. Christiane Frank moderierte den Abend, es kamen gut 130 Zuhörer:innen.

(Fotos: Manfred Stützle)

Am Samstag, 14. März, folgte die Berliner Buchpremiere im GOLDA books, moderierte von Sarah Dornhof, die auch sehr gut besucht war. Es war sehr schön, so vielen Freund:innen und Bekannten meinen Roman vorstellen zu dürfen!

(Fotos: Ursula Seeger, Xaver Römer, Elke Cremer)

PULVER ist angekommen!

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Mein Roman PULVER hat Buchform angenommen! Die ersten Exemplare sind in Berlin eingetroffen! Und in wenigen Tagen wird er nun offiziell veröffentlicht.

Die Buchpremiere findet am Do 5.3. 19:30 in der Buchhandlung Buch und Wein in Frankfurt am Main statt, am Fr 6.3. 20:00 ist Buchpremiere im Badhaus Rottweil, am Sa 14.3. 19:00 folgt die Berliner Buchpremiere bei GOLDA books und am Di 19.3. 20:00 werde ich PULVER bei der Langen Leipziger Lesenacht in der Moritzbastei im Rahmen der Leipziger Buchmesse vorstellen.

Ich freu mich riesig, dass dieses Buch nach langer Arbeit nun endlich gedruckt ist. Währenddessen sind uns die Dinge, von denen es erzählt, näher gerückt: Aufrüstungsboom, Rüstungs-Startups, Militarismus, ein wachsendes Arm-Reich-Gefälle, politische Spannungen, Kriege… Aber auch um Kunst und Masken, um Liebe und Affären, um Alchemie und Wissenschaft, um schwierige Familienkonstellationen und fremdartige Wesen, um eigenwillige Bräuche und die schwäbische Fastnacht geht es in PULVER.

Vielen Dank an die Frankfurter Verlagsanstalt und insbesondere an meine Lektorin Nadya Hartmann, dass das alles nun bald gelesen werden kann!

Literaturpodcast Buchempfehlung „geHÄUSe“

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Im Literaturpodcast „Berlins schönste Seiten“ des Literaturhauses Berlin und der Berliner Morgenpost empfiehlt Janika Gelinek (eine der Leiterinnen des Literaturhauses Berlin) „geHÄUSe – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“ von Ursula Seeger und mir:

Ausstellung und Lesung geHÄUSe im ONN! Raum Braunschweig

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Am Sonntag, den 13. April, wurde das „geHÄUSe“-Projekt von Ursula Seeger und mir in einer schönen Ausstellung im ONN! Raum Braunschweig präsentiert.

Ute Necker, Kuratorin des ONN! Raums, erstellte aus 27 Exemplaren unseres Buches sowie Grafiken, Zeichnungen und Collagen daraus eine Art Wunderkammer. Ursula und ich stellten unsere Arbeit an dem Projekt sowie einige Auszüge aus dem Buch in einer performativen Lesung vor.

Ganz herzlichen Dank an Ute Necker und alle, die diese Ausstellung ermöglicht und unterstützt haben!

geHÄUSe in Ausstellung in der Stabi

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Ursula Seeger und ich freuen uns, dass unser lyrisch-grafischer Band „geHÄUSe – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“ in einer Ausstellung zu Visueller und Konkreter Poesie in der Leselounge der Staatsbibliothek Berlin am Potsdamer Platz ausgestellt wird – neben vielen weiteren spannenden Büchern zu diesen Feldern.

Die Ausstellung kann noch bis zum 20. März 2025 besucht werden.

Weitere Infos dazu hier: https://blog.sbb.berlin/termin/ll-konrete-poesie/

Es ist da: „Gehäuse – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“

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Es ist in Berlin angekommen! Ganz frisch aus der Druckerei: der lyrisch-grafische Band geHÄUSe – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds , an dem Ursula Seeger und ich nun vor fast fünf Jahren zu Arbeiten begonnen haben. Sehr schön ist der Band geworden, und dabei gar nicht so dünn mit seinen 256 Seiten.

Am Donnerstag, 26.09.2024 um 19:40 Uhr stellen wir ihn bei der Lesung „Wildnis & Gehege – musikalische der Nature-Writing-Gruppe dns [die_natur.schreibt]“ in der Brotfabrik in Berlin-Weißensee vor. Dort kann das Buch dann auch schon gekauft werden.

Am Freitag, 27.09.2024 abend dann ist die Eröffnung der Ausstellung „Das lässt sich sehen – zeitgenössische Positionen der visuellen Poesie“ von Kook Read in der Galerie Spor Klübü in Berlin-Wedding, in der wir auch vertreten sind und wo wir das Buch dann im Rahmen einer Veranstaltung am Dienstag, den 15. Oktober ab 19:00 Uhr vorstellen werden.

Es folgen weitere Termine (siehe Veranstaltungen), so auch die offizielle Buchpremiere am Donnerstag, den 12. Dezember, um 20:00 Uhr in der Lettretage in Berlin-Mitte.

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Cover „Gehäuse“

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Ursula Seeger und ich haben die Überarbeitungen zu unserem lyrisch-grafischen Buch „GEHÄUSE – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“ nun endlich abgeschlossen und auch das Cover steht schon weitgehend.
Das Buch soll im Herbst erscheinen. Wir freuen uns schon sehr, es dann endlich in gedruckter Form in Händen zu halten!

Manuskript „Gehäuse“ fertiggestellt

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Endlich haben Ursula Seeger und ich nun auch die letzten beiden Kapitel unseres lyrisch-grafischen Buches über menschliche und nichtmenschliche Architektur fertiggestellt. Hier ein paar Bilder aus dem elften Kapitel mit dem Titel „Spiegel/Scheiben“ (es widmet sich u. a. Glasarchitekturen, Radiolarien und Kieselalgen, Spiegelungen und Täuschungen, kaufsüchtigen Königen, Totenhäusern und Wolkenfischern).

Und hier auch noch ein paar Abbildungen aus dem zwölften Kapitel mit dem Titel „Blasen / Wolken“ (das sich u. a. futuristischen Architekturen, fluiden Architekturformen, Zukunftsvisionen und Neuansätzen widmet).

Wir sind nun an den Korrekturen und am Feinschliff, das Buch soll im Herbst im vauvau-verlag für interaktive Lyrik erscheinen.

Der Titel lautet: GEHÄUSE. Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds. Lyrisch-grafische Gemische zur Erbauung von Berlin und anderen Welten