Allgemein
Buchpräsentation und Festival Visuelle Poesie
Am 26.9. haben Ursula Seeger und ich unser frisch erschienes Buch „geHÄUSe. Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“ in der Brotfabrik in Berlin-Weißensee im Rahmen der Veranstaltung „Wildnis und Gehege“ mit unserer Nature Writing-Gruppe dns [die_natur.schreibt] präsentiert.

Mit Beiträgen aus unserem Buch nahmen wir dann auch an dem von 27.9. bis 18.10.2024 stattfindenden KOOK-Festival „Das lässt sich sehen – zeitgenössische Positionen der visuellen Poesie“ in der Galerie Spor Klübü in Berlin-Wedding teil, kuratiert von Erec Schumacher und Kathrin Bach. Dabei wurden 12 spannende Positionen präsentiert.



Am 15.10. lasen wir dort Teile aus unserem Buch und sprachen darüber mit Kathrin Bach, siehe https://kookverein.de/wp-content/uploads/2024/10/080_KOOK-Festival_visuelle-Poesie_151024_l_%C2%A9Andrea-Vollmer-9211.jpg
Zu der Ausstellung erschien auch ein schöner Katalog, herausgegeben von Erec Schumacher, erschienen bei etcetera press berlin:



Es ist da: „Gehäuse – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“
Es ist in Berlin angekommen! Ganz frisch aus der Druckerei: der lyrisch-grafische Band geHÄUSe – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds , an dem Ursula Seeger und ich nun vor fast fünf Jahren zu Arbeiten begonnen haben. Sehr schön ist der Band geworden, und dabei gar nicht so dünn mit seinen 256 Seiten.
Am Donnerstag, 26.09.2024 um 19:40 Uhr stellen wir ihn bei der Lesung „Wildnis & Gehege – musikalische der Nature-Writing-Gruppe dns [die_natur.schreibt]“ in der Brotfabrik in Berlin-Weißensee vor. Dort kann das Buch dann auch schon gekauft werden.
Am Freitag, 27.09.2024 abend dann ist die Eröffnung der Ausstellung „Das lässt sich sehen – zeitgenössische Positionen der visuellen Poesie“ von Kook Read in der Galerie Spor Klübü in Berlin-Wedding, in der wir auch vertreten sind und wo wir das Buch dann im Rahmen einer Veranstaltung am Dienstag, den 15. Oktober ab 19:00 Uhr vorstellen werden.
Es folgen weitere Termine (siehe Veranstaltungen), so auch die offizielle Buchpremiere am Donnerstag, den 12. Dezember, um 20:00 Uhr in der Lettretage in Berlin-Mitte.














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Waldwege, Fronten, Ausblicke
Auf dem Weg durch das Kocevsko-Waldgebiet, an der Adria-Küste bei Duino, an der Soca.




Cover „Gehäuse“
Ursula Seeger und ich haben die Überarbeitungen zu unserem lyrisch-grafischen Buch „GEHÄUSE – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“ nun endlich abgeschlossen und auch das Cover steht schon weitgehend.
Das Buch soll im Herbst erscheinen. Wir freuen uns schon sehr, es dann endlich in gedruckter Form in Händen zu halten!

dns @ Alster & Schwartau
Das diesjährige Treffen unserer Nature Writing-Gruppe dns [die.natur.schreibt] fand bei Lübeck an der Schwartau sowie in Hamburg statt.
Es wurden aktuelle Schreibprojekte besprochen und anhand literarischer, umweltpolitischer und kulturtheoretischer Texte über Naturutopien und dystopische Visionen, über Möglichkeiten der Verständigung über das Menschliche hinaus, über politische und literarische Strategien diskutiert.
Zudem erkundeten wir die renaturierte Schwartau, das Naturschutzgebiet Aalbeek-Niederung, das Stadtnatur-Projekt Parks in Hamburg-Hammerbrook und den Planten und Blomen-Park.
Vielen Dank an Carsten Kluth und Roland Rödermund, die das Treffen in diesem Jahr ganz großartig organisiert haben.
Dabei waren außerdem Sophia Klink, Elke Cremer, Erik Wunderlich, Lorenz Müller, Ursula Seeger und ich.










Manuskript „Gehäuse“ fertiggestellt
Endlich haben Ursula Seeger und ich nun auch die letzten beiden Kapitel unseres lyrisch-grafischen Buches über menschliche und nichtmenschliche Architektur fertiggestellt. Hier ein paar Bilder aus dem elften Kapitel mit dem Titel „Spiegel/Scheiben“ (es widmet sich u. a. Glasarchitekturen, Radiolarien und Kieselalgen, Spiegelungen und Täuschungen, kaufsüchtigen Königen, Totenhäusern und Wolkenfischern).





Und hier auch noch ein paar Abbildungen aus dem zwölften Kapitel mit dem Titel „Blasen / Wolken“ (das sich u. a. futuristischen Architekturen, fluiden Architekturformen, Zukunftsvisionen und Neuansätzen widmet).





Wir sind nun an den Korrekturen und am Feinschliff, das Buch soll im Herbst im vauvau-verlag für interaktive Lyrik erscheinen.
Der Titel lautet: GEHÄUSE. Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds. Lyrisch-grafische Gemische zur Erbauung von Berlin und anderen Welten
Gehäusefortschritt
Es geht voran mit dem Buch „Gehäuse – Zwölf Schleifen zwischen Zellen und Clouds“. Ursula Seeger und ich haben in den letzten Wochen drei weitere Kapitel fertiggestellt – “Verbände/Matten“, „Panzer/Wahn“ und „Schnitte/Brüche“.
Daraus hier ein paar grafische Ausschnitte.





Nun stehen noch zwei (von insgesamt zwölf) Kapitel an, dann sind wir endlich fertig mit unserem lyrisch-grafischen Band, der sich im breiten Feld des menschlichen und nichtmenschlichen Bauens und der Siedlungsgeschichte Berlins doch ganz schön ausgewachsen hat.
Im Herbst dieses Jahres soll das Buch im vauvau-Verlag erscheinen.
Green Box
Am 22. Januar waren Elke Cremer, Ursula Seeger und ich zu einer Veranstaltung im Rahmen der Green Box Reihe des Orchesters des Wandels in der Staatsoperette Dresden eingeladen.
Ursula konnte leider wegen einer Erkältung nicht dabei war. So stellte ich Texte von ihr und mir aus unserem Gehäuse-Projekt vor, Elke Cremer las aus ihrem Band „Aufriss mit Häusern“ und dem Zyklus „Waldmanöver“ (und sprang als Leserin für Ursulas mit ein).
Michael Hauser und Conni Wolf spielten Fusion-Jazz auf E-Bass, Klavier und Querflöte.
War ein schöner Abend an einem spannenden Ort, der ziemlich gut zu den vorgetragenen Texten passte – ein umgenutztes Kraftwerk, wo einen ausgestopfte Vögel, Dachse und Füchse von einem verbliebenen Kranausleger herab anschauen…
Vielen Dank an Tobias Cremer fürs Fotografieren!




Häuserfressen
Im Tal, das Häuser verdaut – langsam, ganz langsam: Es lässt die rechten Winkel zerfallen, gerade Linien, künstliche Hohlräume.
Es zersetzt geplante Strukturen, lässt Pilze sprießen, Moose, Flechten, Sträucher, Bäume, die Signatur des Menschlichen Schritt für Schritt verwischend. Es spricht Einladungen aus an viele, die lange unerwünscht waren. Es kleidet sich in neue, ungewohnt gewordene Farben.
Erst schien es, als würde sich dieses Tal nur ein Haus einverleiben, aber es sind mehr. Ja, es scheinen immer noch mehr zu werden, je genauer man hinschaut. Das Tal, das Häuser verdaut, ist hungrig.













