Allgemein

Neue Schichten

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… das vielgerühmte Zeitalter der wissenschaftlichen Entdeckungen und technischen Fortschritte bietet das seltsame und bis dahin ungesehene Beispiel einer Kunst, die, völlig entwurzelt und jeder natürlichen Überliferung beraubt, mit überzeugtem Ernst die Lösung des Problems unternimmt…

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… geleitet von einem sicher geschulten Proportionsgefühl und getragen von einer bescheidenen Würde akademischer Erziehung…

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Charakteristisch für den Geist dieser empfindsamen Epigonenkunst ist die lyrisch-sentimentale Art, in der diese grasziösen Entwürfe dargestellt sind…

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Diese Epigonenkunst war in all ihrer Bescheidenheit nicht ohne Grösse, da sie sich ihrer Grenzen stets bewusst blieb und niemals mehr zu geben sich anmaßte, als sie vermochte.

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Es fehlt diesen Architekturen zwar jede Ursprünglichkeit … doch mit bewunderswerter Geschicklichkeit verstehen sie, den Duft, den Stimmungsreiz des Historischen zu reproduzieren.

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(Textpassagen aus: Kunst und Künstler. Illustrierte Monatsschrift für bildende Kunst und Kunstgewerbe, 14/1916)

Im Käfig – zwischen Paris und Lambertsneukirchen

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Jetzt online: Das Gespräch zwischen dem bei Borussia Mönchengladbach spielenden Fußballprofi Ibo (Ibrahima) Traoré, der früher einmal Schriftsteller werden wollte, und mir als Schriftsteller, der bei der deutschen Autorennationalmannschaft kickt.

Mehr zu dem Gespräch und zu der vom Bundesamt für politische Bildung geförderten Webvideo-Serie „Im Käfig“ unter http://www.imkaefig.de

User, hört die Signale

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Das andere Web

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Der Mensch ist ein Gewächs, das nicht in der Erde, sondern im Himmel wurzelt, so liest man bei Platon. Was erwächst daraus?

 

Wenn Himmelswurzler in die Tiefe gehen –

 

Wurzeldiagramme 11

 

Wo werden uns unterirdische Triebe seltsam? Wo fremdartig? Wann beginnen wir, den unteren Welten entgegenzuwachsen?

 

Wurzelwelten 4

 

Fuchsgefieder

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Jenseits des Gestrüpps von Jäger und Gejagtem spielt der Fuchs gerne das Verwandlungsspiel. Oder den Waldorpheus.
(… Spurenfunde: Jagd- und Fischereimuseum München)

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Wellenverläufe

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Im Juli 2019 arbeitete ich an der Fortführung der Lyriksequenz „MASCHINENWÄSCHE locus vogelsang“. Es soll daraus eine umfangreichere Arbeit entstehen, die im Wechselspiel von Gedichten, Fotos und Sounds den Verläufen des Neckars nachgeht. Hier einige neue Fotos dazu.

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Produktionsfortschreibungen

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Collage zum 10. und letzten Kapitel meines Romans „Pulver“.

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Frontlogistik

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Collage zum 9. Kapitel des Romans „Pulver“, an dem ich derzeit arbeite.

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Wurzelwerke

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„Oben und Unten sind ja bei allen Wesen und beim Weltall nicht dasselbe, sondern was der Kopf der Lebewesen, das sind die Wurzeln der Pflanzen…“ (Aristoteles, De anima)

Im Kaufunger Wald wohnen die Märchen – so die lokalen Tourismusbüros. Dabei darf Frau Holle, vormals tätig als heidnische Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin nun dem mythologischen Branding der Tourismusregion dienen. Die Wilden Jagden der Jetztzeit befördern andere Wesen zu Tage: forstökonomisch erwünschte Flachwurzler, die in die oberen Sphären versetzt allerlei gewohnte Perspektiven umstellen.

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„Die Bäume treiben ihre Wurzeln, die ihre Köpfe sind, nach unten in die Erde, aus der sie ihre Nahrung holen. Der Mensch dagegen erhbt seinen Kopf, der wie seine Wurzel ist, hoch in die Luft, denn er lebt von seinem Geist. “ (Guilelmus de Conchis, Dragmaticon philosophiae)

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„Es ist kaum eine Übertreibung, wenn ma nsagt, daß die (…) Spitze des Würzelchens, welche das Vermögen der Bewegungen der benachtbarten Theile zu leiten hat, gleich dem Gehirn eines der niederen Thiere wirkt; das Gehirn sitzt innerhalb des vorderen Endes des Kopfes, erhält Eindrücke von den Sinnesorganen und leitet die verschiedenen Bewegungen.“ (Charles Darwin, Das Bewegungsvermögen der Pflanzen)

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quemadmodum caput est animalibus ita radices plantis

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